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Demirkaya und Ringleff besiegeln Aufstieg

Sonntag, 17. Mai 2026 · 15:00 Uhr1. Kreisklasse Hameln-Pyrmont, 24. Spieltag

Schiedsrichter: Thomas Hanus

90

Spielbericht vom 17. Mai 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Der VfB Hemeringen hat einen rundum gelungenen Sonntag erlebt und einen souveränen 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen die Reserve von BW Salzhemmendorf eingefahren. Da der Aufstieg durch eine  Niederlage der Pyrmonter Konkurrenz bereits vor dem Anpfiff rechnerisch besiegelt war, herrschte von Beginn an beste Stimmung. Doch die Hemeringer haben im Saisonendspurt noch weitaus größere Ambitionen. „Wir haben uns jetzt auf die Fahnen geschrieben, die letzten drei Spiele alles zu geben, um Flegessen die sichergeglaubte Meisterschaft noch zu entreissen“, gab VfB-Sprecher Philipp Oberkötter nach dem Abpfiff die kämpferische Marschroute vor. Das Titelrennen bleibt hochspannend: Hemeringen rangiert zwar drei Punkte hinter dem Spitzenreiter, hat aber noch ein Spiel weniger auf dem Konto und weist das bessere Torverhältnis auf – der Titel ist also aus eigener Kraft machbar.

    Gegen die Salzhemmendorfer Zweitvertretung entwickelte sich von Beginn an eine einseitige Angelegenheit, die sich jedoch völlig anders gestaltete als im Vorfeld vermutet. „Entgegen der Erwartungen, wenn wir auf das Hinspiel schauen, hat Salzhemmendorf heute überhaupt nicht mitgespielt und war nur auf die Defensive bedacht“, erklärte Oberkötter. Die Gäste verbarrikadierten sich tief in der eigenen Hälfte, was dem VfB im ersten Durchgang das Leben schwermachte. „Zur Wahrheit gehört aber auch, dass wir uns in der ersten Halbzeit schwergetan haben. Wir haben den Ball nicht schnell genug verlagert und nicht konsequent in die Spitze gespielt.“ Dennoch knackten die Hausherren den Abwehrriegel nach zehn Minuten ein erstes Mal: Über die linke Seite wurde ein Außenspieler herrlich freigespielt, dessen präzise Flanke Baris Demirkaya fand – 1:0 (10.). Offensiv kam von den Blau-Weißen indes gar nichts. „Bezeichnend dafür: Der einzige Abschluss der Gäste war ein Versuch aus 40 Metern direkt auf unseren Torhüter“, so Oberkötter.

    In der Halbzeitkabine stellten die Hemeringer dann die taktischen Hebel um. „Wir haben besprochen, dass wir trotz ihrer defensiven Spielweise immer noch viel Raum in der Tiefe haben“, verriet Oberkötter das Erfolgsrezept. Der Matchplan ging nach dem Seitenwechsel prompt auf: Nur fünf Minuten waren in der zweiten Hälfte gespielt, als Oberkötter selbst den Ball per Chip hinter die gegnerische Abwehrkette schlug. Maximilian Ringleff startete perfekt durch, umkurvte den Salzhemmendorfer Schlussmann Sebastian Piening und schob mühelos zum 2:0 ein (52.). Wenig später legte der VfB direkt nach: Ein erneuter Ball hinter die Kette landete bei Nils Witthuhn, der das Auge für den mitgelaufenen Ringleff hatte – Querpass, Tor, 3:0 (57.).

    Damit war der Widerstand der Gäste endgültig gebrochen. „Danach war der Sieg in der zweiten Halbzeit nie gefährdet. Wir hatten noch einige Chancen, aber nichts Nennenswertes mehr. Wir haben es dann einfach souverän runtergespielt“, bilanzierte Oberkötter, dessen Defensive auch nach dem Seitenwechsel absolut nichts anbrennen ließ: „Auch in der zweiten Halbzeit hat Salzhemmendorf keine einzige Torchance gehabt.“ Nach dem Schlusspfiff verteilte der Sprecher noch ein Sonderlob an zwei Akteure. Zum einen an den jungen Mika Prokop: „Er ist noch sehr jung und musste lange aussetzen. Heute ist er reingekommen, hat ein sehr gutes Spiel gemacht, die Gegner oftmals ausgespielt und ist immer wieder durchgebrochen.“ Zum anderen verdiente sich Mittelfeldmotor Nils Witthuhn ein Extralob: „Nils war zudem wieder richtig stark und hat uns die nötige Stabilität im Mittelfeld verliehen – so wie eigentlich in der gesamten Saison.“
    Tore: 1:0 Baris Demirkaya (10.), 2:0 Maximilian Ringleff (52.), 3:0 Maximilian Ringleff (57.).

    Quelle: AWesA