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I. nach Auswärtssieg dicht vor Aufstieg

Sonntag, 10. Mai 2026 · 15:15 Uhr1. Kreisklasse Hameln-Pyrmont, 23. Spieltag

Schiedsrichter: Timo Zylla

0
Keil6
6'

Tor für VFB Hemeringen zum 0 : 1

Luca Remmer21
21'

Tor für TSV Klein Berkel zum 1 : 1

Edit Gashi34
34'

Tor für TSV Klein Berkel zum 2 : 1

Edit Gashi36
36'

Gelbe Karte für TSV Klein Berkel

45
Depping für Grett46
46'

Wechsel bei VFB Hemeringen beim Stand von 2 : 1

Beal für Kirchenbauer55
55'

Wechsel bei VFB Hemeringen beim Stand von 2 : 1

Christian Gerock60Mirko Pierske60
60'

Gelbe Karte für TSV Klein Berkel

60'

Gelbe Karte für TSV Klein Berkel

Ringleff62Wyrwich für Samsun62
62'

Tor für VFB Hemeringen zum 2 : 2

62'

Wechsel bei VFB Hemeringen beim Stand von 2 : 2

Oleh Kopylov64
64'

Gelbe Karte für TSV Klein Berkel

Witthuhn78
78'

Tor für VFB Hemeringen zum 2 : 3

Daniel Budde für David Weirich80
80'

Wechsel bei TSV Klein Berkel beim Stand von 2 : 3

Bindseil für Keil86
86'

Wechsel bei VFB Hemeringen beim Stand von 2 : 3

90

Spielbericht vom 10. Mai 2026

Der Spielbericht wird präsentiert von:

    Im Topspiel der 1. Kreisklasse empfing der Tabellendritte TSV Klein Berkel am Sonntagnachmittag den zweitplatzierten VfB Hemeringen. In einer intensiven und emotionalen Partie setzten sich die Gäste am Ende mit 4:2 durch und machten damit einen großen Schritt Richtung Aufstieg. „Es war ein geiles Spiel. Da war viel Feuer drin, auch wegen der Tabellensituation“, erklärte TSV-Spielertrainer Julian Seifert nach der Begegnung. Die Zuschauer bekamen von Beginn an eine temporeiche Partie geboten, in der Hemeringen zunächst besser in die Partie fand. „Sie waren am Anfang etwas überlegen und kamen viel über lange Bälle und Steckpässe“, so Seifert.

    Bereits in der 6. Minute gingen die Gäste durch Lucas Klein früh mit 1:0 in Führung. Mit zunehmender Spielzeit arbeiteten sich die Hausherren jedoch immer besser in die Partie. „Danach sind wir besser reingekommen, haben das Spiel mehr an uns gerissen, hatten längere Ballbesitzphasen und auch mehr Chancen“, schilderte Seifert die Entwicklung. Der Ausgleich fiel schließlich in der 21. Minute nach einer Ecke, die Luca Remmer per Kopf zum 1:1 verwertete. Kurz vor der Pause drehte der TSV die Partie komplett: Nach einem Handspiel zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, ehe Edit Gashi den fälligen Strafstoß in der 34. Minute zum 2:1 verwandelte.

    Auch nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber zunächst ordentlich aus der Kabine. „Wir sind gut aus der Halbzeit gekommen, haben unsere Situationen aber nicht konsequent zu Ende gespielt“, erklärte Seifert. Stattdessen schlichen sich zunehmend defensive Nachlässigkeiten ein. „Hinten haben wir dann ein bisschen geschlafen“, so der Spielertrainer. In der 62. Minute nutzte Hemeringen dies zum Ausgleich, als Maximilian Ringleff per Elfmeter zum 2:2 traf. Für Seifert war dieser Treffer ein entscheidender Knackpunkt: „Das war so ein bisschen der Genickbruch.“ In der Schlussphase warfen die Hausherren noch einmal alles nach vorne, mussten dabei jedoch dem hohen Aufwand Tribut zollen. „Wir haben danach noch viel versucht, aber uns sind dann etwas die Körner ausgegangen“, sagte Seifert. In der 78. Minute nutzte Hemeringen einen Fehler im Spielaufbau eiskalt aus und ging durch Nils Witthuhn mit 3:2 in Führung. Tief in der Nachspielzeit machten die Gäste schließlich mit dem 4:2 den Deckel drauf, nachdem Klein Berkel alles nach vorne geworfen hatte.

    Trotz der Niederlage zeigte sich Seifert kämpferisch, erkannte den Sieg des Gegners aber an: „Vom Spielverlauf her haben sie verdient gewonnen. Ich glaube, wir können ihnen schon zum Aufstieg gratulieren.“ Gleichzeitig lobte er die eigene Mannschaft für ihren Einsatz: „Wir haben es versucht und waren gut im Spiel.“ Besonders angesichts der personellen Situation sei dies nicht selbstverständlich gewesen: „Durch viele Verletzungen konnten wir in den letzten Wochen kaum trainieren, um wirklich über 90 Minuten fit zu sein.“ Ein Sonderlob sprach der Spielertrainer außerdem den Gästen aus: „Nils Witthuhn war heute sehr stark und auch Maximilian Ringleff war vorne immer gefährlich.“

    Tore: 0:1 Lucas Klein (6.), 1:1 Luca Remmer (21.), 2:1 Edit Gashi (34. Strafstoß), 2:2 Maximilian Ringleff (62. Strafstoß), 2:3 Nils Witthuhn (78.), 2:4 Witthuhn (90.8.).

    Quelle: AWesA