|
Manuel Hothan war der Mann des Abends auf Seiten der siegreichen Gastgeber. In der 68. Spielminute schlug Hothan einen Freistoß von der Mittellinie in Richtung Afferder Gehäuse. Das Spielgerät wurde von einer Windböe erfasst und segelte über den verduzten Eintracht-Keeper Ulrich Adomat in die Maschen. „Das Tor war schon glücklich. Wir sind mit dem 1:0 aber zufrieden. Heute zählen nur drei Punkte. Wichtig war auch, dass wir endlich mal zu Null gespielt haben. Der Sieg hätte auch noch ein bis zwei Tore höher ausfallen können“, erklärte VfB-Sprecher Peter Reese, dessen Team bereits vor der Pause gute Möglichkeiten zur Führung vergab. Nach gut 20 Minuten bugsierte Hemeringens Angreifer Mohamed Safwan den Ball zwar ins Gehäuse der Gäste, aufgrund eines Foulspiels wurde der Treffer aber nicht anerkannt. „Das war zumindest eine strittige Entscheidung“, so Reese. Kurz vor der Pause war es dann erneut Safwan, der mit einem Kopfball knapp scheiterte. Und auch fünf Minuten nach dem Seitenwechsel war Safwan das Glück nicht hold, denn sein Kopfballversuch klatschte nur an die Querlatte. Wenig später tauchte dann VfB-Geburtstagskind Roman Bendereit gefährlich vor dem Eintracht-Tor auf, doch auch er köpfte das Leder an die Latte. „Afferde ist erst nach dem Gegentreffer etwas besser ins Spiel gekommen, hatte aber keine richtige Torchance“, berichtete Reese, der „Sechser“ Marcel Brezesowsky und Arthur Wesner eine starke Leistung gescheinigte. Dabei stellte Wesner sein Können nicht wie gewohnt zwischen den Pfosten unter Beweis, sondern er wurde nach gut einer Stunde eingewechselt und bot sowohl im Sturm als auch im defensiven Mittelfeld eine überragende Vorstellung. Wesners Platz im VfB-Tor übernahm Neuzugang Bastian Kuska, der sein Debüt im Hemeringer Dress gab. Tore: 1:0 Manuel Hothan (68.). Besonderes: Gelb-Rot für Roman Sokolowski (79.)
Aufstellung: Kuska, Christoph, Hothan, S.Bardehle, Bendereit, Brzesowsky, Vogler, Hoppe, Brackhagen (62. Wesner), Bohl (72. Hrabak), Safwan (86. Depping)
|